gruppeDer Körper Ihres Kindes funktioniert nur dann beschwerdefrei, wenn seine Gelenke und Muskeln im Gleichgewicht arbeiten: So unterstützt eine aufrechte Körperhaltung eine gerade Kopfhaltung. Diese wiederum ist Vorraussetzung für eine optimale Bewegung im Mund- und Gesichtsbereich.

Ziele der Therapie sind:

  • eine korrekte Zungenruhelage und ein physiologisches Schluckmuster. Die Folge einer fehlerhaften Zungenfunktion können ein offener Biss und ein unzureichend ausgeformter Oberkiefer sein. Was viele nicht wissen: Ein falsches Schluckmuster kann außerdem für Magendrücken oder Blähungen verantwortlich sein. Darüber hinaus können Sprachstörungen wie Lispeln die Zahnstellung ungünstig beeinflussen. Um die Zungenfunktion zu normalisieren, empfehlen wir begleitend eine logopädische Behandlung.
  • Stärkung der Mund- und Lippenmuskulatur zur Optimierung des Mundschlusses und der Nasenatmung. Durch die Nasenatmung wird die eingeatmete Luft angewärmt, gereinigt und befeuchtet. Atmet Ihr Kind dagegen durch den Mund (bedingt durch vergrößerte Mandeln und Polypen, schiefe Nasen-Scheidewände, häufige Erkältungen, eine zu kurze Oberlippe oder Allergien), kann die Zunge im Kindesalter den Oberkiefer nicht ausformen. Die Gefahr von Erkältungen steigt. Begleitend ist eine Abklärung durch den HNO Arzt sinnvoll.
  • Auch Gewohnheiten wie langzeitiger Schnullergebrauch, Daumen- und Fingerlutschen, Kauen auf Stiften oder Fingernägeln, Lippenbeißen und  Zungen- oder Wangenpressen können sich negativ auf das Gleichgewicht von Kiefer, Zähnen und Muskeln auswirken und sollten möglichst schnell aufgegeben werden.